Systemhauskongress CHANCEN 2019: Diese Themen sind für IT-Entscheider relevant

Auf dem Systemhauskongress CHANCEN 2019 Ende August in Düsseldorf geht es unter dem Motto „Shape your customers´ journey“ darum, wie IT-Dienstleister gemeinsam mit dem Kunden Erfolg formen können.

Den 28. und 29. August 2019 gilt für IT-Service-Provider und Systemhäuser zu den wichtigen Terminen des Jahres. Denn dann findet der Systemhauskongress CHANCEN 2019 statt und bietet Austausch und Trends der Business IT.

Was ist der Systemhauskongress CHANCEN?

Wie jedes Jahr gibt es auf dem von der Fachzeitschrift ChannelPartner organisierten Systemhauskongress CHANCEN 2019 gute Chancen für den Wissenstransfer mit 35 interaktiven Sessions, 51 Sponsoren und 40 Top-Speakern. Dabei steht hoher Praxisbezug im Mittelpunkt.

So geht es beispielsweise um Themen wie „Endpoint Protection Implementierung in einem Pharma-Unternehmen“, „Als Systemhaus Probleme lösen, bevor sie entstehen“ oder „Wie IT-Dienstleister im Security-Umfeld 70% Zeit sparen können“.

Ein großes Thema ist wie stets die Transformation vom klassischen Vertrieb zum Managed Services Provider (MSP) oder der Wandel von Technikern zu Verkäufern. Auch der Fachkräftemangel und wie man damit umgeht, bewegt die Gemüter. Wege durch das AI-Labyrinth sollen ebenso aufgezeigt werden wie mit IT-Service-Management der Automatisierungsgrad erhöht werden kann.


Auch interessant:
Wie peopleIT das Beste aus Mensch und IT verbindet


Was verändert sich in der Business-IT?

Der Geschäftsschwerpunkt von Systemhäusern verlagert sich zusehends auf Beratung und Dienstleistungen, die für einen fortlaufenden Cash-Flow sorgen und dazu noch deutlich interessantere Margen bieten als das reine Produktgeschäft. Und: Wer sich bei seinem Kunden als strategischer Berater verankert ist weniger austauschbar als derjenige, der nur die Lizenzen liefert. Allerdings erfordert diese Transformation Zeit, Geld und Mühe. Wertvolle Tipps von Anderen, die auf diesem Weg schon weiter fortgeschritten sind, sind Gold wert. Auf dem Systemhauskongress CHANCEN 2019 gibt es ausgezeichnete Chancen, von solchen Tipps zu profitieren.

Bei den Keynotes lauten die Vortragsthemen „Vom Dienstleister zum Service-Begleiter – Was Kunden künftig von ihren Dienstleistern erwarten“ von Harald Schirm, CTDO Continental AG, „Wachsen ohne Superstars: Das Ende der klassischen Vertriebsorganisation ist der Anfang neuen Umsatzes“ von Olaf Kaiser, Berater und Impulsgeber, und „Disruption 3K – Kunden, Kooperation und Kreativität: Wie müssen sich Systemhäuser strategisch positionieren, um zu überleben?“ von Prof. Dr. Isabell M. Welpe von der Technischen Universität München sowie „Optimismus – warum manche weiter kommen als andere“ von Prof. Jens Weidner (Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg).

Das sind die Trends der Business-IT

Spannend wird die Vorstellung der Ergebnisse der Systemhausumfrage ChannelKompass. Im Vorjahr waren dabei der Ausbau des Managed-Services- und Cloud-Geschäfts (67%), die Umstrukturierung oder Neuausrichtung des eigenen Geschäftsmodells (43%) sowie neue Technologien (40%) die wichtigsten Themen.

Das bedeutet zum einen: Managed Services und Cloud werden das klassische Projektgeschäft nicht substituieren, sondern ergänzen dieses. Denn andernfalls müssten bei steigenden Cloud-Geschäften die Umsatzerwartungen in den ersten Jahren eher sinken.

Und zum anderen bedeutet das: Systemhäuser fahren bereits ein hybrides Geschäftsmodell. Sie bedienen ihre Kunden weiterhin mit klassischen On-Premises-Lösungen und Services und haben gleichzeitig ihre Organisation und Angebote auf cloudbasierte, wiederkehrende Services umgestellt. Die Wachstumsstrategie lautete 2018 denn auch für 46% der Systemhäuser: Neue Geschäftsfelder besetzen, über neue Value-Add-Services und Prozessberatung (79%) und Aufnahme neuer Lösungskategorien (37%).

Das ist für das kommende Geschäftsjahr zu erwarten

Im Fokus stehen aller Voraussicht nach der Ausbau des Managed-Services- und Cloud-Geschäfts (67%), die Umstrukturierung oder Neuausrichtung des eigenen Geschäftsmodells (43%) sowie neue Technologien (40%).

Das bedeutet zum einen: Managed Services und Cloud werden das klassische Projektgeschäft nicht substituieren, sondern ergänzen dieses. Denn andernfalls müssten bei steigenden Cloud-Geschäften die Umsatzerwartungen in den ersten Jahren eher sinken.

Und zum anderen bedeutet das: Systemhäuser fahren bereits ein hybrides Geschäftsmodell: Sie bedienen ihre Kunden weiterhin mit klassischen On-Premise-Lösungen und Services und haben gleichzeitig ihre Organisation und Angebote auf cloudbasierte, wiederkehrende Services umgestellt.

 


Sie wollen mehr zum Thema erfahren?
Lesen Sie unseren Fachbeitrag zum Thema „Multi-Cloud-Strategie“.


 

 

Quelle Titelbild: IDG Business Media GmbH