public cloud

Step by Step: So nutzen Sie die Multi-Cloud sicher & performant

Amazon Web Services und Microsoft Azure bieten beide ein sehr großes Portfolio mit zahlreichen Services. Wenn die Stärken der beiden großen Anbieter der Public Cloud kombiniert werden, heißt dies Multi-Cloud.  

Entwickler schätzen die Public Cloud schon seit langem. Statt monatelang darauf warten zu müssen, dass ein Antrag auf einen neuen Service intern bearbeitet und provisioniert wird, geht das Freischalten bei Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure im Handumdrehen. Diese Flexibilität und Schnelligkeit der Public Cloud hat sich auch in die Fachbereiche herumgesprochen.

Es gibt aber auch Nachteile der Public Cloud und hier ist zunächst die riesige Angebotsfülle zu nennen. Es ist zwar einerseits angenehm, dass es für jeden möglichen Einsatzzweck einen Service gibt. Andererseits ist es ziemlich schwer, den richtigen dann auch zu finden. Die beiden konkurrierenden Cloud-Anbieter bieten viele Services, die ähnlich funktionieren. Aber oft ist der Services eines der Beiden kostengünstiger oder ausgereifter. Es gibt zwar einige Tools zum Preisvergleich, aber diese sind meist auf den US-Markt ausgelegt und für deutsche Kunden nicht wirklich hilfreich: Microsoft bietet zwar weltweit einheitliche Preise, bei Amazon gibt es allerdings erhebliche Preisdifferenzen zwischen unterschiedlichen Regionen, was konkret heißt, dass europäische Kunden in der Regel mehr bezahlen müssen als amerikanische.

 

proservia

(Bild: Proservia)

Wenn Sie einen echten Multi-Cloud Ansatz fahren, also das jeweils Beste aus AWS und Azure auswählen, dann spart dies Kosten und sorgt für höhere Sicherheit, denn Sie können so Risiken verteilen und beispielsweise bei Ausfällen auf den jeweils anderen Provider zurückgreifen. So wird Ihre Disaster Recovery Strategie noch effektiver.

Proservia ist sowohl registrierter AWS Consulting Partner als auch Microsoft Gold Partner und kann als unabhängiger Berater dabei helfen, das jeweils beste Angebot zu finden.

Die Proservia Multi-Cloud im Video

Die sichere Cloud

Die verschiedenen Public Cloud Anbieter haben von Haus aus bereits umfangreiche Security Lösungen im Portfolio. So bietet AWS bereits jetzt mit eigenen Tools wie CloudTrail (überwacht Compliance und Governance), Config (Ressourcenanalyse), Trusted Advisor (gibt Ratschläge zur Optimierung), GuardDuty (erkennt Bedrohungen), Security Hub (zeigt Sicherheitswarnungen), IAM (Identity and Access Management, Zugangskontrolle), Inspector (Sicherheitsprüfung) und weiteren Werkzeugen verschiedene Sicherungskonzepte an. AWS baut seine Sicherheitsangebote mit dem nativen AWS Tool Security Hub ständig aus.

Auch Microsoft Azure legt viel Wert auf Sicherheit. Das Azure Security Center bietet umfassende Bedrohungsabwehr.

Es ist aber sinnvoll, noch zusätzliche Security Lösungen zu nutzen, um Ihre Endgeräte, Ihr Netzwerk und Ihre virtuellen Serverlandschaften samt Public Cloud Umgebungen abzusichern.

Die Technologien des japanischen Sicherheitsspezialisten Trend Micro bieten beispielsweise eine einheitliche und somit nahtlose Security Orchestrierung der Public Cloud. Trend Micro Deep Security sichert die Anwendungsentwicklung für AWS und Azure, ermöglicht hostbasierte Sicherheitsfunktionen und optimierte Compliance gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Es ist damit kein Problem,  hybride Infrastrukturen zu implementieren und zu betreiben.  Ihre Daten sind von Ende-zu-Ende abgesichert, unabhängig von Datenspeicherort und Endgerät. Trend Micro hat seine Stärken insbesondere bei Daten, die sich „in Transit“ befinden, also vom Rechenzentrum zur Cloud und zurück übertragen werden. Die Trend Micro Lösungen bieten eine ganzheitliche Sicht, erkennen Bedrohungen und Schwachstellen und beseitigen sie.

 


Erfahren Sie mehr zum Themenbereich Security
Hier klicken


 

Quelle Titelbild: iStock / ALotOfPeople