Workspace

Office 365 – Diese Funktionen machen 2019 das Arbeiten angenehmer

Digital Workspace hin, mobile Arbeit her – ein moderner Arbeitsplatz sollte immer von sinnvollen Funktionen und nicht von technischen Hürden geprägt sein. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen heute schon 4 Funktionen von Office 365, auf die Sie sich 2019 freuen dürfen.

Microsoft Office 365 hat sich flächendeckend als Standard für Zusammenarbeit in der Cloud etabliert. Im stetig wachsenden Wald aus Funktionen, Apps & Updates kann jeder Mitarbeiter aber rasch den Überblick verlieren. Microsoft zieht aus diesem Grund nach und wird im kommenden Jahr zahlreiche Funktionen bei sich implementieren, die viele offene Baustellen „glattziehen“. Sind Sie bereit für den Workspace 2019? Wir geben Ihnen einen ersten Teaser.

1. OneDrive wird aufgehübscht

Dateien teilen und in der Cloud speichern, funktioniert recht gut mit OneDrive. Das Design ist aber etwas in die Jahre gekommen. Nun soll FluentDesign dafür sorgen, dass die Ergonomie besser wird. Auf den ersten Blick hat sich mit der neuen Benutzeroberfläche gar nicht viel verändert. Aber im Detail ist doch vieles einfacher geworden.

Eine neue Abteilung mit „Empfohlenen Dateien“ zeigt Files, die zu einem bestimmten Zeitpunkt wichtig werden könnten oder bald Aufmerksamkeit erfordern.

Auch die „Zuletzt verwendeten Dateien“ sind besser geworden. Jetzt wird angezeigt, welche Änderungen an einer bestimmten Datei zuletzt vorgenommen wurden und wie sich der Status verändert hat.

Die Dateibilder sind jetzt aufschlussreicher. Jetzt sieht der Anwender mit einem Blick, wie viele Minuten Lesedauer eine Word-Datei erfordert. Einige Stichpunkte werden bereits in der Vorschau sichtbar.

Neu ist auch die Unterstützung für Shared Libraries für Sharepoint oder Teams. Das neue Design wird voraussichtlich im Januar 2019 ausgerollt.

2. Neue Tools mit künstlicher Intelligenz

Ebenfalls im Januar 2019 werden neue Werkzeuge in Office 365 integriert, die von künstlicher Intelligenz profitieren.

Wer in die Verlegenheit gerät, Präsentationen mit PowerPoint vor einem mehrsprachigen Publikum vortragen zu müssen, kann jetzt aufatmen. Die Funktion „Live Captions and Subtitles“ erzeugt noch während der Präsentation automatisch Untertitel in fremden Sprachen. Das funktioniert aktuell für mehr als 60 Sprachen.

Powerpoint erstellt ab Januar automatisch Untertitel in 12 Sprachen

Powerpoint erstellt ab Januar 2019 automatisch Untertitel in 12 Sprachen. (Bild: Microsoft)

Auch an Schwerhörige und Taubstumme ist gedacht. Das gesprochene Wort wird per Spracherkennung noch während des Vortrages ausgeschrieben angezeigt. Diese Funktion wird in zwölf Sprachen unterstützt.

Der Referent kann im Vorfeld definieren, wie groß und an welcher Position die Untertitel erscheinen. Für Rechtssicherheit ist gesorgt, denn die neue Funktion ist kompatibel mit zahlreichen Compliance-Standards.

3. Abkürzungen kommen per Mausklick

Vorerst nur auf Englisch verfügbar, aber dennoch nützlich ist der „Acronyms“ Button. Es kommt immer wieder vor, dass in Vorträgen Abkürzungen auftauchen und keiner weiß, was eigentlich gemeint ist. Klicken Sie einfach auf den „Acronyms“ Knopf und es werden sofort Vorschläge für eine Definition angezeigt.

Für deutsche Anwender erst einmal wichtiger ist die „Reuse“ Funktion, die es erlaubt, Slides aus alten Präsentationen problemlos in einem neuen Vortrag wiederzuverwenden. Einfach auf „Reuse Slides“ klicken und es werden empfohlene PowerPoint Decks angezeigt, die zu dem gewählten Thema passen könnten.

4. Neue Designs für Apple User

Microsoft denkt auch an Nutzer, die auf iPhone und Mac schwören. Das neue Design von „Outlook für iOS“ zeigt Inhalte übersichtlicher an. Erkennbare Avatare machen deutlich, worum es geht. Swipe ist für eine bessere haptische Erfahrung optimiert und Scrolling ist schneller geworden, so dass E-Mails effektiver durchforstet werden können.

Office für Mac unterstützt jetzt den Modus MacOS Mojave Dark Mode, die augenfreundlicher ist, wenn Anwender in einer Umgebung mit wenig Licht arbeiten. In der neuen Benutzeroberfläche werden Icons jetzt klarer und schärfer angezeigt.

Ausblick

All die obenerwähnten Neuheiten sollen noch im Januar ausgerollt werden. Im weiteren Verlauf des Jahres 2019 hat sich Microsoft vorgenommen, Windows und Office enger zu verzahnen.

Eine Hauptzielgruppe sind dabei Angestellte mit Kundenkontakt, die so genannten „Firstline Worker“. Speziell dafür soll die Zusammenarbeitsplattform „Teams“ mittels künstlicher Intelligenz weiter ausgebaut werden, laut Microsoft das Office-Produkt mit den höchsten Zuwachsraten.

Bereits angekündigt ist eine kostenfreie App, die einfach „Office“ heißt. Sie soll es erleichtern, unterbrochene Arbeit schnell wiederaufzunehmen und ist für Anwender gedacht, die an ihrem Arbeitstag damit beginnen, sich bei Office.com anzumelden. Die „Office“ App kann mit jeder Art von Office 365 Subskription, Office 2019, Office 2016 oder Office Online kombiniert werden. Die App zeigt alle verfügbaren Varianten von Office an und erlaubt es, zum zuletzt bearbeiteten Dokument zu springen, egal wo dieses abgelegt wurde. Die „Office“ App löst die bisherige „MyOffice“ App ab und kann auf die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten werden.


Sie wollen beim Thema Workspace fit werden?
Hier gibt es weitere Informationen.


Quelle Titelbild: AndreyPopov / iStock