Trends 2019 für Business KI und Mensch

Diese 3 Technologien werden 2019 für Ihr Business relevant

Beim Blick in die Glaskugel für das neue Jahr fallen drei Trendthemen für Business-Entscheider besonders ins Auge. Automation des Workplace, Cloud und Mobility sind zwar alle nicht neu, werden sich aber 2019 noch stärker durchsetzen.

Wie jedes Jahr ist das Jahresende die Zeit der Prognosen. Ob Bleigießen, Horoskope oder Prophezeiungen von Analysten – jeder versucht sich auf seine Weise Klarheit über die Zukunft zu verschaffen. Führende Beratungshäuser gehen unter die Auguren und geben ihre Prophezeiungen ab.

Zunächst fällt hier das Beratungshaus McKinsey in Auge. Die Analysten sehen bereits die „Roboterapokalypse“ heraufziehen unter dem Motto „The robots are coming for our job“. In Wirklichkeit sieht es nicht ganz so dramatisch aus.

Die Automation der Arbeitsplätze kommt zwar, aber nicht so schnell. Roboter und Künstliche Intelligenz  können mittlerweile komplexe Aufgaben erledigen, an denen manche Menschen scheitern, wie beispielsweise das Binden von Schnürsenkeln. Die Maschinen haben allerdings immer noch keinen gesunden Menschenverstand und können mit emotionalen Signalen nichts anfangen.

Automation schafft Mehrwerte

Die McKinsey-Berater sind ohnehin der Auffassung, dass die Befürchtungen übertrieben sind, dass Automation Arbeitsplätze vernichtet – aber eine knackige Überschrift zieht die Leser eben. Vielmehr könne Automation Mehrwerte für das Unternehmen schaffen, ohne die derzeit Beschäftigten zu verdrängen.


(Quelle: heise via Twitter)

Als neue Geschäftschancen listen sie auf:  Automation kann Unternehmen enger mit den Kunden zusammenbringen, die Betriebsabläufe verbessern und die Forschungsanstrengungen beschleunigen. Ihr Rat lautet, dass Entscheider einen Aktionsplan entwerfen, die strategischen und taktischen Chancen evaluieren und skizzieren sollten, was es für sie bedeutet, wenn Menschen und Maschinen enger zusammenarbeiten. Gerade bei komplexen Unternehmensprozessen kann Automation für erhebliche Zeitersparnis und damit geringere Kosten sorgen.

 


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Interaktion Mensch-Maschine

Einsatzgebiete für intelligente Maschinen gibt es viele, etwa am POS. In einem Bekleidungsgeschäft könnten Roboter die Lagerbestände im Auge behalten und Kaufmuster verfolgen. So werden dem Verkäufer lästige Routinetätigkeiten abgenommen und er kann sich besser der Beratung des Kunden widmen. Bei Autoherstellern ist das bereits seit Jahren bekannte Praxis – Roboter und Menschen arbeiten Hand in Hand, etwa beim Einbauen von Türen. Der Einsatz von Robotern beziehungsweise smarten Maschinen wird ab 2019 aber verstärkt auf andere Branchen übergehen. In Büros, medizinischen Einrichtungen oder der Beratung sind beispielsweise erste Anwendungsgebiete gefunden.


(Quelle: BMBF via Twitter)

Ein Problem auf dem Weg in die schöne neue Welt der Mensch-Maschine-Interaktion ist aber nach wie vor der Fachkräftemangel. Die Marktforscher von IDC erwarten, dass die verfügbaren Talente und Mitarbeiter für moderne Technologien nicht einmal 30 Prozent der weltweiten Nachfrage decken können. Entsprechende Modelle zur Lösung sind gefragt – Sourcing ist hier als Beispiel zu nennen.

Mobility entscheidend

Bei mobilen Mitarbeitern werden längere Akkulaufzeiten von Smartphones und Laptops dafür sorgen, dass Endgeräte in kritischen Momenten ausfallen. Das wird die Effizienz des mobilen Arbeitens insgesamt erhöhen.

Akku und Performance sind natürlich aber nur ein Bruchteil der mobilen Arbeit. Generell geht der Trend auch 2019 hin zum mobilen Arbeitsplatz und Home Office. Business-Entscheider sind gefordert, für ihre Angestellten eine Infrastruktur zu schaffen, die es ihnen ermöglicht, mit Cloud-Angeboten überall in der Welt in ihrer gewohnten IT-Umgebung zu arbeiten. Zu den Anforderungen dafür gehören Sicherheitslösungen, die etwa Phishing-Angriffe verhindern, kompromittierte Anmeldeinformationen schützen oder bösartige Anwendungen erkennen.

Ebenfalls gefordert sind moderne Kollaborationslösungen zur drahtlosen Präsentationen, für Whiteboard-, Video- oder Audiokonferenzen. Endpunkte müssen in einer von mehreren mobilen Geräten genutzten Umgebung bereitgestellt wird. Raum- und Technologienutzung müssen zur besseren Visualisierung von Terminplänen und Arbeitsplatzanalysen erfasst werden. Auf jedem Gerät sollte die Integration von Zugriffskontrolle, Anwendungsmanagement und Multiplattform-Endpunktmanagement sichergestellt sein. Das sind natürlich viele einzelne Herausforderungen.

Wichtig ist hier für den „Trend 2019“: Insellösungen sollen zusammengetragen werden. Ein einheitlicher (mobiler) Arbeitplatz, der den individuellen Anforderungen von Unternehmen entspricht und der Mitarbeiter bei der Arbeit fördert, steht im Fokus der Mobility-Lösungen für das kommende Jahr.

 


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Quelle Titelbild: nespix / iStock